Schule als Lern- und Lebensort

- mit Begeisterung lernen und lehren -

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Datum : 2. Januar 2018
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Datum : 29. Januar 2018
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Schule

Regenbogenschule Fahrland:

-verlässliche Halbtagsschule
-Hort

Lehr- und Lernformen:

-offener Unterrichtsbeginn
-Morgenkreis
-Partner- und Gruppenarbeit
-Binnendifferenzierung
-Wochenplanarbeit
-Freiarbeit

Braunkohleförderung in Brandenburg

Exkursion der fünften Klassen in den Tagebau Welzow Süd und zur Förderbrücke F60

Im Rahmen des Geografieunterrichts führten die fünften Klassen am 17.06. eine Exkursion in die Lausitz durch, um hautnah Einblicke in die Braunkohleförderung zu erlangen.

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Zuerst fuhren wir in den größten aktiven Tagebau Brandenburgs Welzow Süd. Ausgerüstet mit Helmen und verteilt auf zwei Mannschaftsbusse fuhren wir hinein in den wie eine Mondlandschaft aussehenden Tagebau. Unterwegs stoppten wir an einem gigantisch wirkenden Schaufelradbagger. Mit seinem 17m hohen Schaufelrad kümmert er sich um die Abtragung der über der Kohle liegenden Schichten. Über Förderbänder wird das Material direkt zur anderen Seite des Tagebaus geführt und dort wieder zur Auffüllung verwendet. Nachdem wir tiefer hinab gefahren waren, hielten wir als nächstes an der Abraumförderbrücke F60 an. Die größte mobile Arbeitsmaschine der Welt trägt den Abraum direkt oberhalb des Kohleflözes ab. Nach einer weiteren kurzen Fahrt erreichten wir in 100m Tiefe den bis zu 14m mächtigen Kohleflöz, dessen Kohle dort abgebaut und im naheliegenden Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ zur Stromerzeugung verbrannt wird. Als Erinnerung durften alle Kinder ein Stück Kohle einsammeln und mitnehmen. Zum Abschluss unserer Fahrt in Welzow besichtigten wir ein Gebiet, in welchem früher die Kohle abgebaut und welches nun bereits rekultiviert wurde. Heute wachsen dort Weinpflanzen und seltene Tiere siedeln sich an.

Am Nachmittag fuhren wir dann noch nach Lichterfeld, um uns den „Liegenden Eiffelturm der Lausitz“ anzuschauen. So wird nämlich hier eine stillgelegte und zum Museum umfunktionierte F60 Förderbrücke genannt. Am Rande des Bergeheider Sees, einem gefluteten Tagebaulochs, steht der Stahlkoloss mit einer Länge von 502m (über 180m länger als der Eiffelturm in Paris hoch ist). Bei einer Führung über die Förderbrücke wurden uns auf spektakuläre und informative Art und Weise das Funktionsprinzip sowie die Ingenieurskunst der Brücke erklärt. An der Spitze der F60 erhielten wir in 74m Höhe einen beeindruckenden Überblick über die Lausitz.

Erschöpft, dafür schlauer aber vor allem rundum zufrieden traten wir im Anschluss die Heimreise an.

Hanno Schadach, Regenbogenschule Fahrland

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